Nicht, dass mir das nicht lieber gewesen wäre....Allerdings freue ich mich (tatsächlich, kaum zu glauben, auch wenns echt komisch klingt
) seit 2 Monaten, also seit ich weiß, dass ich diese Therapie mache, auf den heutigen Tag. Das erste Mal seit langer Zeit habe ich das Gefühl, es geht vorwärts, es passiert was, vielleicht geht's mir bald tatsächlich endlich besser.Nachdem uns dann gesammelt Einlass gewährt wurde (auf die Nuklearmedizinische Station darf nämlich nicht jeder
), hatte ich auch noch das Glück, gleich ein Zimmer zu bekommen - andere mussten noch bis zu 2,5 Stunden warten. Und ich habe noch dazu eine nette Zimmernachbarin, Daniela. Erstes Fazit: Alles wird gut
.Wir haben uns dann erst mal häuslich eingerichtet. Schließlich werden wir hier mindestens die nächsten 4 Tage gemeinsam verbringen. Die Zimmer sind echt ok und auch von der Größe her in Ordnung.
Gut - an die Tatsache, dass ich nun nur noch 1,5 Minuten zum Duschen Zeit habe, bis das Wasser automatisch ausgeht, werde ich mich wohl gewöhnen müssen.
Weiterhin haben wir festgestellt, dass einem hier schnell langweilig wird. Kein Wunder - rein theoretisch fühlt man sich ja, als wäre man vollkommen umsonst im Krankenhaus. Es geht einem ja nicht besser oder schlechter als sonst und man wird nicht operiert oder so. Im Prinzip liegt man eben einfach untätig rum
. Aber man darf eben nicht raus, wenn man diese radioaktive Kapsel, die die Schilddrüse zerstören soll genommen hat. Deswegen liegt man eben hier rum. So - eben haben wir die Kapsel bekommen (13:56 Uhr und noch kein Essen heute
). Das bedeutet, ab jetzt 24 Stunden dieses schicke Zimmer nicht mehr zu verlassen und in einer Stunde ENDLICH Essen
.Bis bald



. Wird schon wieder, was von allein kommt geht auch wieder, hab ich gedacht. Pustekuchen!!! Daraus wurde eine Odyssee über fast ein Jahr, in dem man mir alles "andiagnostiziert" hat - von Herzfehlern über Burn Out und Gelenkerkrankungen war alles dabei.
. Gut, so wars dann auch. Zwischen völliger Überdosierung und Unterdosierung war alles dabei. Durch eine ganz liebe Kollegin wurde ich dann gerettet
.